Politik
Bericht: Mietrechtsreform soll Mietern Millionenersparnis bringen
GDN -
Die von der Großen Koalition geplante Mietrechtsreform soll Mietern eine Ersparnis von 854,2 Millionen Euro jährlich einbringen. Das geht aus dem ersten Referentenentwurf hervor, den Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) gestern in die Abstimmung mit den anderen Ministerien gegeben hat, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe).
Für Vermieter entstehen dagegen jährliche Mehrkosten von 520,9 Millionen Euro. "Das Gesetz begegnet zwei drängenden Problemen auf dem derzeitigen Mietwohnungsmarkt", heißt es in dem 40-seitigen Papier, das dem "Handelsblatt" vorliegt. Ein Problem ist der teilweise starke Anstieg von Mieten bei Wiedervermietung in prosperierenden Städten. Das andere ist die Maklercourtage, die in der Regel auf die Wohnungssuchenden abgewälzt wird. Künftig soll bei Wiedervermietung von Bestandswohnungen die zulässige Miete auf maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete beschränkt sein. Die Maklergebühr soll vom Vermieter getragen werden. Das führt laut Referentenentwurf für die Mieter zu 282,8 Millionen Euro eingesparten Mietkosten sowie 571,4 Millionen Euro eingesparte Maklerkosten.
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