Politik
Unions-Wirtschaftspolitiker für Diversifizierung der Gasversorgung
GDN -
Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), sieht den derzeitigen Konflikt in der Ukraine auch als Fingerzeig für Deutschland, sich bei der Gasversorgung nicht einseitig von einem Land wie Russland abhängig zu machen: "Es gilt, die Quellen weiter zu diversifizieren sowie zusätzliche Möglichkeiten des Imports sicherzustellen", sagte Pfeiffer "Handelsblatt-Online". "Eine gute Chance ist dabei zum Beispiel das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen durch das Europa verbesserten Zugang zu den erschlossenen Reserven in den USA erhalten soll."
Den Aufbau einer nationalen Erdgasreserve lehnt Pfeiffer ab. "Zum einen ist die Bereitstellung zusätzlicher Speicher und die Reserve selbst mit Kosten in Milliardenhöhe verbunden, die letztlich von den Verbrauchern gestemmt werden müssen", sagte der CDU-Politiker. "Zum anderen kann nur ein europäischer Notfallplan die Versorgungssicherheit hierzulande gewährleisten." Es gelte daher, eine europäische Lösung zu finden. Allerdings müsse zunächst die Speichersituation in Deutschland und Europa analysiert werden. "Dabei gilt: Schon jetzt hat Deutschland die größte Speicherkapazität in Europa."
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



