Politik
OSZE-Beobachtern offenbar Zugang zur Krim verwehrt
GDN -
Den internationalen Militärbeobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist offenbar der Zugang zur ukrainischen Halbinsel Krim verwehrt worden. Das berichten verschiedene Medien übereinstimmend.
Die OSZE-Experten wurden offenbar an einem Kontrollposten gestoppt. Sie würden jedoch versuchen, über einen anderen Posten Zugang zur Krim zu erhalten. Die ukrainische Übergangsregierung hatte die OSZE um eine solche Beobachtermission ersucht. Unter den Beobachtern, die seit Mittwoch in der Ukraine sind, sind auch zwei Experten der Bundeswehr. Unterdessen hat das Regionalparlament auf der Krim hat für einen Anschluss der Schwarzmeer-Halbinsel an Russland votiert. Zudem wurde das Referendum auf der Krim über den künftigen Status der Halbinsel auf den 16. März vorverlegt. Die ukrainische Übergangsregierung bezeichnete das Referendum als rechtswidrig.
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