Politik
Historiker kritisiert starke Fixierung Gaucks auf die Vergangenheit
GDN -
Vor dem Hintergrund der Reise von Bundespräsident Joachim Gauck nach Griechenland hat der Historiker Arnulf Baring die starke Fixierung des Staatsoberhauptes auf die Vergangenheit kritisiert. "Gedenken allein öffnet noch keine Wege in die Zukunft, und Joachim Gaucks Zurückhaltung, sich über konkrete und aktuelle Aufgaben Deutschlands zu äußern, ist bedauerlich", sagte Baring der Bild-Zeitung (Donnerstagsausgabe).
Der Bundespräsident ist am Mittwoch zu einem Staatsbesuch in Griechenland eingetroffen. Am Freitag besucht Gauck das griechische Dorf Ligiades, in dem 1943 deutsche Truppen 90 Zivilisten hingerichtet hatten. 2013 hatte Gauck bereits der Opfer der NS-Massaker von Sant`Anna di Stazzema in Italien und im französischen Oradour gedacht.
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