Politik
Riexinger will EU-Finanzhilfen an Ukraine an strenge Bedingungen knüpfen
GDN -
Linken-Chef Bernd Riexinger fordert etwaige Finanzhilfen der Europäischen Union für die Ukraine an strenge Bedingungen zu knüpfen. "Ich halte es nicht für möglich, dass mit deutschem Steuergeld eine Regierung unterstützt wird, in der Rechtsextremisten mit am Kabinettstisch sitzen. Das geht allein schon wegen der deutschen Geschichte nicht", sagte Riexinger "Handelsblatt-Online".
Gleichwohl seien Hilfen gut, wenn sie dazu verwendet werden, den sozialen Kollaps der Ukraine zu verhindern. "Sie müssen aber zweckgebunden sein", betonte der Linken-Chef. "Außerdem sollte die Rückzahlung durch ein Solidaropfer der Oligarchen abgesichert werden." Scharfe Kritik äußerte Riexinger an Sanktionsdrohungen gegen Russland. "Sanktionen sind so gefährlich wie sinnlos", sagte er. "Die Ukraine ist zum Pulverfass geworden, Streichhölzer sind da das letzte, was wir brauchen." Jetzt müssten "Gesprächskanäle" geöffnet und nicht geschlossen werden. "Ich hoffe, dass sich im Westen nicht die Falken durchsetzen", sagte Riexinger.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



