Politik
Merkel und Hollande wollen Sanktionen gegen Ukraine
GDN -
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident François Hollande haben sich für Sanktionen gegen die Urheber der Gewalt in der Ukraine ausgesprochen. Die EU-Außenminister sollen auf ihrer Sondersitzung zur Lage in der Ukraine am Donnerstag entscheiden, welche spezifischen Sanktionen verhängt werden, sagte die Kanzlerin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hollande am Mittwoch in Paris.
"Diejenigen, die sich für diese Taten zu verantworten haben, müssen wissen, dass sie auf jeden Fall sanktioniert werden", so Merkel. "Die Bilder, die uns seit gestern von dort erreichen, sind schockierend." Hollande sprach mit Blick auf die Lage in der Ukraine von "Ereignissen, die nicht toleriert werden können" und die er "strengstens verurteilt". Laut Merkel könne nur der politische Dialog Fortschritte bringen. Es gehe um die Fragen einer "Übergangsregierung und freien Wahlen", erklärte die Kanzlerin. Merkel und Hollande waren am Mittwoch zu deutsch-französischen Regierungskonsultationen in Paris zusammengekommen. Die Bundeskanzlerin wurde auf ihrer Reise in die französische Hauptstadt von mehr als einem Dutzend Ministern begleitet.
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