Politik
Gabriel lässt Kreditfonds zur Finanzierung der Energiewende prüfen
Zahlreiche grüne und sozialdemokratische Politiker sollen sich demnach mittlerweile für diese Lösung aussprechen, die schon einmal von der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) in die Diskussion gebracht worden war. Das Geld der Anleger soll dafür verwendet werden, den Ökostrom-Zuschuss von derzeit 6,24 Cent pro Kilowattstunde zu verringern. Die Initiative geht den Angaben zufolge diesmal von Nordrhein-Westfalen aus. Der Düsseldorfer Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) wolle mit einem steuerbasierten Fonds "die Generationen- und Verteilungsgerechtigkeit" der Energiewendekosten "entscheidend verbessern, wenn nicht sogar herstellen". Unterstützt werde er dabei vom grünen Koalitionspartner. Es gehe darum, so NRW-Umweltminister Johannes Remmel, Technologien für Stromspeicher oder intelligente Netze über einen privat aufgelegten Fonds für die Zukunft zu finanzieren. Das Konzept soll derzeit auch bei SPD-Abgeordneten im Bundestag an Sympathien gewinnen. "Wer kurzfristig die EEG-Umlage senken möchte", so SPD-Energieexpertin Nina Scheer, "wird an einem Fonds für die früheren Technologie-Kosten nicht vorbeikommen."
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