Politik

Protestanführer in Thailand erschossen

GDN - In der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist einer der Anführer der Proteste gegen die Regierung erschossen worden. Wie ein Sprecher der Protestbewegung im Fernsehen erklärte, habe dieser gerade eine Rede vor Demonstranten gehalten, als von einem Kleintransporter aus Schüsse auf ihn abgegeben wurden.
Bei dem Vorfall seien zudem mehrere weitere Menschen verletzt worden, hieß es. Die thailändische Opposition fordert seit Wochen den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra. Die Opposition wirft ihr vor, lediglich als Marionette ihres im Exil lebenden Bruders und ehemaligen Ministerpräsidenten Thailands Thaksin Shinawatra zu fungieren. Shinawatra lehnt einen Rücktritt ab und hat für den kommenden Sonntag eine vorgezogene Parlamentswahl angekündigt. Die Opposition will diese verhindern und ruft zu einer Blockade der Stimmlokale auf. Nach Angaben der Wahlkommission in Bangkok musste bereits der Großteil der 50 Wahllokale in der Hauptstadt geschlossen werden, in denen bereits an diesem Wochenende abgestimmt werden konnte.
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