Politik

Mindestens zwölf Tote bei Wahlen in Bangladesh

GDN - Bei Protesten und Unruhen während der Parlamentswahl in Bangladesch sind trotz scharfer Sicherheitsmaßnahmen mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die Wahlkommission schloss 183 Wahllokale in verschiedenen Landesteilen aus Sicherheitsgründen, berichten lokale Medien.
Mehr als 200 Lokale seien in Brand gesteckt worden. Die Gewalt entzündete sich unter anderem an einer Verfassungsänderung der Amtsinhaberin Sheikh Hasina. Mit dieser Änderung schaffte sie das Verfahren ab, einer Übergangsregierung Organisation, Aufsicht und Durchführung der Wahlen zu überlassen. Sicher scheint der Sieg der Regierungspartei, da 21 Oppositionsparteien die Wahlen boykottierten. In vielen Wahlkreisen fand wegen fehlender Gegenkandidaten kein Urnengang statt und die Regierungskandidaten wurden zu Siegern erklärt. Bereits im Vorfeld der Wahlen waren mehr als 100 Menschen getötet worden. Die EU wie auch die USA verweigerten sich der Entsendung von Wahlbeobachtern.
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