Politik

Chef der Wirtschaftsjunioren kritisiert Koalitionsvertrag

GDN - Der Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren, Sándor Mohácsi, hat den Koalitionsvertag der großen Koalition scharf kritisiert. "Ich sehe keine Impulse, die die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes stärken würden. Im Gegenteil sogar: Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns kostet Jobs", sagte der 33-Jährige in einem Interview der Zeitschrift "Superillu".
"Der Einstieg der Rente mit 63 verschärft den Facharbeitermangel und die Finanzierung der Mütterrente aus der Rentenkasse wird zu steigenden Beiträgen führen", so Mohácsi weiter. 58 Prozent der Wirtschaftsjunioren lehnten deshalb den Koalitionsvertrag ab, sagte er. Sie könnten die Koalition nur zu Korrekturen auffordern. Im November werde der internationale Dachverband JCI seinen Weltkongress in Leipzig abhalten. "Leipzig steht auch für den wirtschaftlichen Aufbruch. Dies wollen wir unseren Gästen vermitteln", so Mohácsi. Dabei sei ihnen wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu werben.
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