Politik
AWO Wiesbaden
Neues Junkertum in Deutschlan
GDN -
Medienkontor-Maierl - Wiesbaden, zu den Vorgängen bei der Arbeiterwohlfahrt In Hessen. Für mich ergibt dies Parallelen zum Aufstieg und Fall der Junker in Preußen. Nach
deren Ende kam der Aufstieg der AWO. Beide politisch und wirtschaftlich
bedeutsame Faktoren. Was nur durch Unterstützung von Regierung und
Adel/Partei möglich war/ist.
deren Ende kam der Aufstieg der AWO. Beide politisch und wirtschaftlich
bedeutsame Faktoren. Was nur durch Unterstützung von Regierung und
Adel/Partei möglich war/ist.
1 0 0 J a h r e AW O - V o r w ä r t s i n n e u e s J u n k e r t u m ?
Ein Festakt soll es sein, im November. Hessens AWO feiert sich, feiert Frau Juchaczund feiert die Gründung der Arbeiterwohlfahrt vor 100 Jahren. Gefeiert wird in der
Frankfurter Paulskirche. Ausgerechnet. Ein sakraler Ort, der aber wegen seiner
sehr kärglichen Innenausstattung keine Atmosphäre für Gebete schafft, denn die
wären notwendiger als die Selbstbewunderung feiernder Funktionäre.
Mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19.01.1919 wurden 37
weibliche Abgeordnete ins Parlament gewählt. Darunter Frau Marie Juchacz und
ihre Schwester Elisabeth Röhl. Am 19.02.1919 (11. Sitzung) hielt Frau Juchacz
ihre erste Rede. Die heute Gefeierte sagte damals entschieden: "Wir stellen die
Freiheit der Presse und die Freiheit der Versammlungen über alles." und "Der
Einfluß der Junker war stets stärker, als er ihnen zahlenmäßig gebührte." Der SPD
Abgeordnete Wilhelm Keil sagte fünf Tage vorher am 14.02.1919 (7. Sitzung)
höchst kämpferisch: "Erst die Arbeiterschaft hat der Junkerherrschaft in
Deutschland in der Novemberrevolution für immer ein Ende bereitet."
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